WIRKUNGSWEISE
Eine Kompressionstherapie bei Venenleiden ist unverzichtbar und volkswirtschaftlich von großer Bedeutung. Grundlage jeder Kompression ist die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Funktion gestörter Venenklappen, damit die Ausbildung einer chronisch-venösen Insuffizienz verhindert wird. Wichtig für die Kompression ist, dass ein hoher Arbeitsdruck und ein niedriger Ruhedruck vorliegen. Als Ruhedruck bezeichnet man den beim ruhenden Bein vorliegenden und als Arbeitsdruck den Druck, der bei Muskelkontraktion als Widerlager entgegen wirkt.
Durch die Kompression wird die Erhöhung des Gewebe- und Ödemdruckes bewirkt, so, dass eine Steigerung der Rückresorption von Gewebsflüssigkeit im venösen Anteil der Kapillaren erfolgt. Für die Wirkung entscheidend ist die Aktivierung der Muskel-Gelenk-Pumpe. Neben den einzeln erhältlichen, waschbaren Kompressionsbinden (Kurzzugbinden) sind heute auch „Komplettsysteme” (Binde + Polster) erhältlich.
Die Pütterbinde und die Pütterbinde E (Klinikexklusiv) sind eng gewebte, braune , textilelastische Kurzzugbinden, die mit einer Verbandklammer geliefert werden. Die unsterilen Kompressions-Kurzzugbinden bestehen aus 100 % Baumwolle und können als stützende und lindernde Bandagen bei Muskel-Knochen-Verletzungen oder zur angfristigen Kompressionstherapie eingesetzt werden.
Zinkleimverbände eignen sich nicht nur als Kompressionstherapie bei Ödemen, sondern auch in der Orthopädie und Sportmedizin. Das Trägermaterial - Mullbinde/elastische Mullbinde - wird mit Zinkoxid getränkt und gebrauchsfertig verpackt. Nach Anlage der Zinkleimbinde härtet diese aus, wodurch sich der gewünschte Kompressionsdruck entwickelt. Die Zink-Gel-Binden Gelocast / Gelocast elastic / Gelostrech sind auf Zellulosebasis, latexfrei, vegan (somit geruchsfrei), einfach in der Anwendung und sofort einsetzbar. Gelocast ist eine starre Binde, Gelocast elastic ist längselastisch, Gelostrech ist längs- und querelastisch und somit auch bei konturreichen Körperstellen einfach anmodellierbar.
Die längselastische Zinkleimbinde Varolast Plus ![]()
(2) ist angenehm zu tragen und bereits gebrauchsfertig verpackt. Durch die gute Formbarkeit, passt sich die Binde leicht an jede Anatomie an.
ZU BEACHTEN
Es muss unterschieden werden zwischen den relativen und absoluten Kontraindikationen. Als relative Kontraindikationen sind u.a. Sensibilitätsstörungen der unteren Extremität und eine ausgeprägte fortgeschrittene periphere Neuropathie zu sehen.
Als absolute Kontraindikation ist grundsätzlich die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK*) zu nennen. Allerdings kann eine Kompression noch erfolgen, wenn der Knöchelarterienverschlussdruck über 60 - 80 mm/Hg liegt. Weiterhin sind die dekompensierte Herzinsuffizienz und die septische Phlebitis als Kontraindikationen zu nennen.


Bild 1: Schwere Varikosis des Unterschenkels
Bild 2: Chronisch-venöse Insuffizienz mit Lymphödem und Ulkus
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WIRKUNGSWEISE
Eine Kompressionstherapie bei Venenleiden ist unverzichtbar und volkswirtschaftlich von großer Bedeutung. Grundlage jeder Kompression ist die Wiederherstellung bzw. Verbesserung der Funktion gestörter Venenklappen, damit die Ausbildung einer chronisch-venösen Insuffizienz verhindert wird. Wichtig für die Kompression ist, dass ein hoher Arbeitsdruck und ein niedriger Ruhedruck vorliegen. Als Ruhedruck bezeichnet man den beim ruhenden Bein vorliegenden und als Arbeitsdruck den Druck, der bei Muskelkontraktion als Widerlager entgegen wirkt.
Durch die Kompression wird die Erhöhung des Gewebe- und Ödemdruckes bewirkt, so, dass eine Steigerung der Rückresorption von Gewebsflüssigkeit im venösen Anteil der Kapillaren erfolgt. Für die Wirkung entscheidend ist die Aktivierung der Muskel-Gelenk-Pumpe. Neben den einzeln erhältlichen, waschbaren Kompressionsbinden (Kurzzugbinden) sind heute auch „Komplettsysteme” (Binde + Polster) erhältlich.
Die Pütterbinde und die Pütterbinde E (Klinikexklusiv) sind eng gewebte, braune , textilelastische Kurzzugbinden, die mit einer Verbandklammer geliefert werden. Die unsterilen Kompressions-Kurzzugbinden bestehen aus 100 % Baumwolle und können als stützende und lindernde Bandagen bei Muskel-Knochen-Verletzungen oder zur angfristigen Kompressionstherapie eingesetzt werden.
Zinkleimverbände eignen sich nicht nur als Kompressionstherapie bei Ödemen*, sondern auch in der Orthopädie und Sportmedizin. Das Trägermaterial - Mullbinde/elastische Mullbinde - wird mit Zinkoxid getränkt und gebrauchsfertig verpackt. Nach Anlage der Zinkleimbinde härtet diese aus, wodurch sich der gewünschte Kompressionsdruck entwickelt. Die Zink-Gel-Binden Gelocast / Gelocast elastic / Gelostrech sind auf Zellulosebasis, latexfrei, vegan (somit geruchsfrei), einfach in der Anwendung und sofort einsetzbar. Gelocast ist eine starre Binde, Gelocast elastic ist längselastisch, Gelostrech ist längs- und querelastisch und somit auch bei konturreichen Körperstellen einfach anmodellierbar.
Die längselastische Zinkleimbinde Varolast Plus ist angenehm zu tragen und bereits gebrauchsfertig verpackt. Durch die gute Formbarkeit, passt sich die Binde leicht an jede Anatomie an.
ZU BEACHTEN
Es muss unterschieden werden zwischen den relativen und absoluten Kontraindikationen. Als relative Kontraindikationen sind u.a. Sensibilitätsstörungen der unteren Extremität und eine ausgeprägte fortgeschrittene periphere Neuropathie zu sehen.
Als absolute Kontraindikation ist grundsätzlich die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK*) zu nennen. Allerdings kann eine Kompression noch erfolgen, wenn der Knöchelarterienverschlussdruck über 60 - 80 mm/Hg liegt. Weiterhin sind die dekompensierte Herzinsuffizienz und die septische Phlebitis als Kontraindikationen zu nennen.
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WIRKUNGSWEISE
ahc-compression in Universalgröße 18 - 32 cm Knöchelumfang besteht aus einer Kombination aus weißer, einseitig kohäsiv beschichteter Kurzzugbinde und hautfarbener, kohäsiver Langzugbinde. Die zwei kohäsiven Lagen bieten einen Anti-Rutsch-Effekt. Dadurch ist eine Tragedauer von bis zu 7 Tagen möglich.
Zur richtigen Anlage des Kompressionsdruckes unterstützt das aufgedruckte Indikatorsymbol.
Comprilan Plus
ist ein Kompressions-Set, das für die Mehrfachanwendung am selben Patienten konzipiert ist. Die Komponenten sind waschbar und wiederverwendbar und daher kostensparend. Dem Set liegt ein passendes Wäschenetz bei.
JOBST Compri2 / JOBST Compri2 lite ist ein 2-Lagen-Kompressionssystem aus einer Polsterbinde und einer kohäsiven Kurzzugbinde mit Druckindikator. Ein aufgedruckter Druckindikator unterstützt bei der richtigen Anlage des Kompressionsdruckes. Je nach Indikation kann mit dem ausgewählten Set ein Druck von 40 oder 20-30 mmHg erzielt werden. Beide Systeme sind für die Einmalanwendung gedacht und können bis zu 7 Tage getragen werden.
JOBST FarrowWrap LITE oder CLASSIC ist ein medizinisches adaptives Kompressionssystem (MAK) mit anpassbaren Klettbandagen aus strapazierfähigen Materialien, das dazu dient, Schwellungen an Extremitäten zu reduzieren und die Abheilung eines Ulcus cruris venosum zu fördern. Die Klettverschlüsse unterstützen das einfache An- und Ausziehen, ermöglichen eine Nachjustierung der Bänder und fördern das Selbstmanagement der Patienten. In Kombination mit JOBST FarrowWrap LITE oder CLASSIC wird ein Liner empfohlen, damit das Kompressionssystem nicht direkt auf der Haut aufliegt. Der Liner schützt die Haut und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.
JOBST UlcerCARE, ein 2in1 Kompressionssystem mit Kompressionsstrumpf und Kompressionsunterziehstrumpf, erzielt in Kombination den nominalen Druck von 40 mmHg und bietet einen hohen Stiffness Faktor zur Unterstützung des Ödemmangements und Heilungsprozesses. Offene Wunden müssen vor Anwendung mit einer Wundauflage abgedeckt werden.
Die mehrlagigen Kompressionssysteme, z. B. Profore erfordern keine besonderen Applikationstechniken und der Anlagedruck wird bis zu 7 Tage zuverlässig gehalten.
Profore Lite eignet sich auch für gemischte Ulzera und kann bei einem KADI (Knöchel-Arm-Druck-Index) von 0,6 - 0,8 eingesetzt werden. Die Kompressionsbinden sind unterschiedlich aus Polyamid, Elastan, Baumwolle, Elastodien und Viskose zusammengesetzt.
PütterPro 2 und PütterPro 2 Lite
sind einfach anzulegende 2-Komponenten- Kompressionssysteme. Sie bestehen aus einer weißen, sterilen und einseitig kohäsiven Kurzzug-Polsterbinde und einer braunen, sterilen und beidseitig kohäsiven Kompressionsbinde mit Langzug-
Eigenschaft. Übereinander angelegt erzeugen die beiden Binden eine kurzzügige Kompression für eine Tragedauer von bis zu sieben Tagen. Die visuellen Anlegeindikatoren unterstützen einen wirksamen und adäquaten Anlegedruck; PütterPro2 Lite ist für die leichtere und wirksame Kompressionstherapie bei einem KADI (Knöchel-Arm-Druck-Index) von 0,6 bis 0,8.
Bei UrgoK1
handelt es sich um ein Mehrkomponentensystem, welches mithilfe einer 3D-Webtechnologie die Eigenschaften einer Kurzzug- und einer Langzugbinde in einer einzigen Kompressionsbinde vereint. Es eignet sich zur Behandlung von venösen Unterschenkelulzera und/oder Ödemen der unteren Extremitäten bei Erwachsenen, wenn ein starker Kompressionsdruck empfohlen wird. UrgoK1 ermöglicht auch bei mehrtägiger Tragedauer eine zuverlässige Wirksamkeit sowie das Tragen von normalen Schuhen.
UrgoK2 und UrgoK2 Latex Free sind Zweikomponenten-Kompressionssysteme zur Therapie venöser Ulzera und Ödeme sowie Lymphödeme, mit einem Knöchel-Arm-Druck-Index ab 0,8, auf dem ein Markierungssystem aufgebracht ist. Dies stellt sicher, dass ein optimaler, medizinisch notwendiger Kompressionsdruck erreicht wird.
ZU BEACHTEN
Es muss unterschieden werden zwischen den relativen und absoluten Kontraindikationen.
Als relative Kontraindikationen sind u.a. Sensibilitätsstörungen der unteren Extremität und eine ausgeprägte fortgeschrittene periphere Neuropathie zu sehen.
Als absolute Kontraindikation ist grundsätzlich die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK*) zu nennen. Allerdings kann eine Kompression noch erfolgen, wenn der Knöchelarterienverschlussdruck über 60 - 80 mm/Hg liegt. Weiterhin sind die dekompensierte Herzinsuffizienz und die septische Phlebitis als Kontraindikationen zu nennen. Eine gute Diagnostik und Gefäßdignostik sind zwingend erforderlich. Kompressionsbindenverbände zielen auf einen Rückgang der Ödembildung ab; medizinische Kompressionsstrümpfe sollen später das Ergebnis erhalten.
*SIEHE GLOSSAR

Bild 1: Massives Vorfußödem ohne vorherigen Kompressionsverband
Bild 2: Fibrinmanschette durch rezidivierende Infektionen bei chronisch venöser Insuffizienz - massives Ödem
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ahc-compression in Universalgröße 18 - 32 cm Knöchelumfang besteht aus einer Kombination aus weißer, einseitig kohäsiv beschichteter Kurzzugbinde und hautfarbener, kohäsiver Langzugbinde. Die zwei kohäsiven Lagen bieten einen Anti-Rutsch-Effekt. Dadurch ist eine Tragedauer von bis zu 7 Tagen möglich.
Zur richtigen Anlage des Kompressionsdruckes unterstützt das aufgedruckte Indikatorsymbol.
Comprilan Plus ist ein Kompressions-Set, das für die Mehrfachanwendung am selben Patienten konzipiert ist. Die Komponenten sind waschbar und wiederverwendbar und daher kostensparend. Dem Set liegt ein passendes Wäschenetz bei.
JOBST Compri2 / JOBST Compri2 lite ist ein 2-Lagen-Kompressionssystem aus einer Polsterbinde und einer kohäsiven Kurzzugbinde mit Druckindikator. Ein aufgedruckter Druckindikator unterstützt bei der richtigen Anlage des Kompressionsdruckes. Je nach Indikation kann mit dem ausgewählten Set ein Druck von 40 oder 20-30 mmHg erzielt werden. Beide Systeme sind für die Einmalanwendung gedacht und können bis zu 7 Tage getragen werden.
JOBST FarrowWrap LITE oder CLASSIC ist ein medizinisches adaptives Kompressionssystem (MAK) mit anpassbaren Klettbandagen aus strapazierfähigen Materialien, das dazu dient, Schwellungen an Extremitäten zu reduzieren und die Abheilung eines Ulcus cruris venosum zu fördern. Die Klettverschlüsse unterstützen das einfache An- und Ausziehen, ermöglichen eine Nachjustierung der Bänder und fördern das Selbstmanagement der Patienten. In Kombination mit JOBST FarrowWrap LITE oder CLASSIC wird ein Liner empfohlen, damit das Kompressionssystem nicht direkt auf der Haut aufliegt. Der Liner schützt die Haut und sorgt für ein angenehmes Hautgefühl.
JOBST UlcerCARE, ein 2in1 Kompressionssystem mit Kompressionsstrumpf und Kompressionsunterziehstrumpf, erzielt in Kombination den nominalen Druck von 40 mmHg und bietet einen hohen Stiffness Faktor zur Unterstützung des Ödemmangements und Heilungsprozesses. Offene Wunden müssen vor Anwendung mit einer Wundauflage abgedeckt werden.
Die mehrlagigen Kompressionssysteme, z. B. Profore erfordern keine besonderen Applikationstechniken und der Anlagedruck wird bis zu 7 Tage zuverlässig gehalten.
Profore Lite eignet sich auch für gemischte Ulzera und kann bei einem KADI (Knöchel-Arm-Druck-Index) von 0,6 - 0,8 eingesetzt werden. Die Kompressionsbinden sind unterschiedlich aus Polyamid, Elastan, Baumwolle, Elastodien und Viskose zusammengesetzt.
PütterPro 2 und PütterPro 2 Lite sind einfach anzulegende 2-Komponenten- Kompressionssysteme. Sie bestehen aus einer weißen, sterilen und einseitig kohäsiven Kurzzug-Polsterbinde und einer braunen, sterilen und beidseitig kohäsiven Kompressionsbinde mit Langzug-
Eigenschaft. Übereinander angelegt erzeugen die beiden Binden eine kurzzügige Kompression für eine Tragedauer von bis zu sieben Tagen. Die visuellen Anlegeindikatoren unterstützen einen wirksamen und adäquaten Anlegedruck; PütterPro2 Lite ist für die leichtere und wirksame Kompressionstherapie bei einem KADI (Knöchel-Arm-Druck-Index) von 0,6 bis 0,8.
Bei UrgoK1 handelt es sich um ein Mehrkomponentensystem, welches mithilfe einer 3D-Webtechnologie die Eigenschaften einer Kurzzug- und einer Langzugbinde in einer einzigen Kompressionsbinde vereint. Es eignet sich zur Behandlung von venösen Unterschenkelulzera und/oder Ödemen der unteren Extremitäten bei Erwachsenen, wenn ein starker Kompressionsdruck empfohlen wird. UrgoK1 ermöglicht auch bei mehrtägiger Tragedauer eine zuverlässige Wirksamkeit sowie das Tragen von normalen Schuhen.
UrgoK2 und UrgoK2 Latex Free sind Zweikomponenten-Kompressionssysteme zur Therapie venöser Ulzera und Ödeme sowie Lymphödeme, mit einem Knöchel-Arm-Druck-Index ab 0,8, auf dem ein Markierungssystem aufgebracht ist. Dies stellt sicher, dass ein optimaler, medizinisch notwendiger Kompressionsdruck erreicht wird.
ZU BEACHTEN
Es muss unterschieden werden zwischen den relativen und absoluten Kontraindikationen.
Als relative Kontraindikationen sind u.a. Sensibilitätsstörungen der unteren Extremität und eine ausgeprägte fortgeschrittene periphere Neuropathie zu sehen.
Als absolute Kontraindikation ist grundsätzlich die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK*) zu nennen. Allerdings kann eine Kompression noch erfolgen, wenn der Knöchelarterienverschlussdruck über 60 - 80 mm/Hg liegt. Weiterhin sind die dekompensierte Herzinsuffizienz und die septische Phlebitis als Kontraindikationen zu nennen. Eine gute Diagnostik und Gefäßdignostik sind zwingend erforderlich. Kompressionsbindenverbände zielen auf einen Rückgang der Ödembildung ab; medizinische Kompressionsstrümpfe sollen später das Ergebnis erhalten.
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WIRKUNGSWEISE
Semiokklusive, sterile Wundverbände zur feuchten Wundbehandlung auf der Grundlage von Pektinen, Gelatine und Zellulosederivaten. Durch die Aufnahme von Wundexsudat verflüssigt sich der HCV. Die Exsudataufnahmemenge variiert je nach Produkt, eine autolytische Wundreinigung wird unterstützt (Cutimed Hydro B, Cutimed Hydro L).
Comfeel Plus Flexibel
ist ein flexibler Verband, der zusätzlich einen Alginatanteil zur Exsudataufnahme besitzt. Durch Hydroaktivität wird die Exsudatmenge kontrolliert und reduziert. Dabei bildet sich unter Comfeel Plus durch Hydroregulation ein feuchtes, thermostabiles Wundmilieu, das die Regeneration des Gewebes beschleunigt. Für epithelisierende oder Akutwunden bietet Comfeel Plus Transparent
ein optimales Milieu und erlaubt eine Inspektion ohne Verbandwechsel.
Hydrocoll Classic bewirkt durch Gelumwandlung ein feuchtes Wundmilieu. Bei wenig exsudierenden Wunden wird die Granulation und Epithelisation gefördert.
kliniderm Hydrokolloid-Wundauflagen sind Verbände aus einer gelbildenden Polymerschicht und einer besonders atmungaktiven Polyurethanfolie. Sie sind erhältlich in den Ausführungen „standard“ und dünn (thin)“. Der Haftrand (Border) erlaubt eine sichere Fixierung.
Varihesive Extra dünn unterstützt die Wundreinigung und Wundheilung durch Schaffung eines ideal feucht-warmen Wundmilieus. Einfache Applikation und sichere Adhäsion. Ideal auch in der Epithelisierungsphase als flexibler Hautschutz.
ZU BEACHTEN
Hydrokolloide Verbände finden in der Hauptsache ihren Einsatz bei gering bis wenig exsudierenden Wunden. Die Wundheilung erfolgt nach den Prinzipien der feuchten Wundbehandlung. Deutlich schnellere Wundheilung. Längere Verbandwechselintervalle sind möglich und hängen direkt von der Exsudatmenge ab. Geruchsbildung bei Verbandabnahme, was aber kein Hinweis auf eine Infektion sein muss. Kosteneinsparung gegenüber konventionellen Verbänden. Schmerzfreie Verbandwechsel. Keine Traumatisierung der Wunde. Heute die kostengünstigste Möglichkeit einer feuchten Wundbehandlung bis zum Wundverschluss.
Kein Einsatz bei infizierten und kolonisierten Wunden!


Bild 1: Gering exsudierendes Ulcus cruris venosum
Bild 2: Gering exsudierende, epithelisierende postoperative Wunde am Rücken
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